Was ist die Fachgesellschaft Zahntechnik e.V. (FZT)

 

Anfang März wurde die Gründung der Fachgesellschaft für Zahntechnik bekannt gegeben (FZT). Die Dachgesellschaft drückt das neue Selbstverständnis und Selbstbewusstsein des Berufsstands aus. Hierzu haben sich fünf bekannte Vereinigungen zusammengeschlossen:

+ dental excellence international laboratory network e.V.,
+ Fachgesellschaft für digitale Zahntechnik (FDZt),
+ Verein zur Förderung der digitalen Zahntechnik (VFDZt),
+ European Association of Dental Technology (EADT),
+ Arbeitsgruppe des „Dentista Forum Zahntechnikerinnen“.

In einem Interview sprachen Dan Krammer (dental dialogue) und ich mit den Repräsentanten der einzelnen Verbände: Annette von Hajmasy (Dentista, Forum Zahntechnik), Hubert Schenk (dental excellence e.V.), Andreas Kunz (EADT e.V.), Björn Roland (FDZt e.V.) und Ralf Suckert (VFDZt e.V.).

Zum Interview: PDF

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1095 Tage

 

In der aktuellen dental dialogue (3/2016) beschreibt ZT Simon Schömer  sehr persönlich  seinen zahntechnischen Werdegang. Ein  empfehlenswerter Artikel – mit viel Herz und großer Leidenschaft.

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„Und der einzige Weg großartige Arbeit leisten zu können, ist zu lieben, was du tust.“

Dieses Zitat von Steve Jobs hat dem Leben von Simon Schömer eine entscheidende Wendung gegeben. In seinem Artikel schreibt der Zahntechniker über 1095 Tage, die ihn beruflich und persönlich geprägt haben. Sein Weg führte ihn unter anderem zum Dentallabor Bellmann & Hannker nach Rastede, an das Osaka Ceramic-Trainingscenter nach Japan und in das Dentallabor von Thomas Sing nach Boston. Kurzer Auszug aus dem Artikel:

„Weihnachten 2012 schenkte mir mein Bruder die Biographie von Apple-Gründer Steve Jobs. „Deine Arbeit wird einen großen Teil deines Lebens einnehmen und die einzige Möglichkeit, wirklich zufrieden zu sein ist, dass du glaubst, dass du großartige Arbeit leistest. Und der einzige Weg großartige Arbeit leisten zu können, ist zu lieben, was du tust. Wenn du dass noch nicht gefunden hast, dann halte die Augen offen. Mit deinem ganzen Herzen wirst du wissen, wenn du es endlich gefunden hast. Wie jede Beziehung wird sie mit den Jahren immer besser werden. Also halte danach Ausschau, bist du es findest. Gib dich nicht mit weniger zufrieden.” Steve Jobs, (Stanford Commencement Address). Dieses Zitat hat mich sehr zum Denken angeregt. Durch einen glücklichen Zufall traf ich auf Ulrich Hauschild, ein deutscher Zahntechniker, der in San Remo erfolgreich ein Labor betreibt. Wir haben uns lange unterhalten und er erzählte mir unter anderem von einem Labor im Norden Deutschlands, wo ich mich unbedingt vorstellen solle. Der Name des Labors war Bellmann & Hannker. Von diesem Labor hatte ich bis dato noch nie etwas gehört, doch Uli hatte mich neugierig gemacht und ein Vorstellungsgespräch organisiert. Die Internetseite von Bellmann & Hannker war unglaublich schön gestaltet. Ich entdeckte keramische Arbeiten, die ich nicht von der Natur unterscheiden konnte. Das war der Moment, wo es bei mir Klick gemacht hat! Das ist es, was ich machen möchte. Zahnersatz, der aussieht wie echte Zähne!

 

Der vollständige Artikel ist in der dental dialogue 3/2016 (teamwork media Verlag) zu lesen!

Die Fachgesellschaft für Zahntechnik

 

 

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Im März 2016 wurde die Gründung des Dachverbands FZt bekannt gegeben. Die „Fachgesellschaft für Zahntechnik“ drückt das neue Selbstverständnis und Selbstbewusstsein des Berufsstands „Zahntechnik“ aus. Hierzu haben sich vier bekannte zahntechnische Vereinigungen zusammengeschlossen: Der „dental excellence International laboratory network e.V.“, die „Fachgesellschaft für digitale Zahntechnik (FDZt)“, der „Verein zur Förderung der digitalen Zahntechnik (VFDZt)“ und die „European Association of Dental Technology (EADT)“. Jede der Fachgesellschaften ist in der Branche etabliert und verfolgt seine eigenen Ziele.

Die Intension hinter der Gründung des Dachverbandes ist es, die fachlichen Belange der Zahntechnik gemeinsam nach außen zu vertreten. Der zahntechnische Verband sucht die nötigen Antworten auf alle fachlichen Herausforderungen des zahntechnischen Berufsstandes. Damit wird der Verband zur Brücke zwischen Forschung, Wissenschaft und Anwendungstechnik und ist ein wichtiger Ansprechpartner für die Dentalindustrie sowie für alle Fachverlage.

Weitere Informationen zur Fachgesellschaft Zahntechnik (FZt) hier: Link

Der etwas andere Medienspiegel

 

Wo liegt für Zahntechniker der Reiz an der Kommunikation in einer Facebook-Gruppe?

In einem Artikel aus der aktuellen Ausgabe der Quintessenz Zahntechnik (10/2015) beschäftige ich mich mit Facebook-Gruppen. Hier „treffen“ und „unterhalten“ sich Nutzer, die sich speziell für ein Thema – zum Beispiel Zahntechnik – begeistern. Eine der wichtigsten Funktionen ist die Möglichkeit, Inhalte einzustellen, die unmittelbar von anderen Gruppenmitgliedern kommentiert werden. Auch für Zahntechniker gibt es eine Vielzahl an Gruppen. Es ist beeindruckend, wie sich auf Facebook eine lebendige  Community gebildet hat: aktiv, kommunikativ, ehrlich, offen, gewitzt und kollegial. Ob fachliche Expertise, berufspolitische Diskussionen oder manchmal einfach nur ein lustiger Post – die Themen sind ebenso vielfältig wie die Gruppenmitglieder. Das interessante ist, dass die Nutzer sich selbst organisieren, also die Kommunikation in der Regel nicht gesteuert und (bis zu einem gewissen Maße) nicht kontrolliert wird. Damit entwickelt sich ein neues Medien-Nutzungsverhalten.

QZ Zahntechnik

Es gibt zahlreiche aktive und engagierte Zahntechniker, die sich über Gruppen mit Kollegen austauschen, Fragen stellen und beantworten, Tipps für den Arbeitsalltag geben, ihre Arbeitsergebnisse teilen etc. Insbesondere in den Fan-Gruppen von Unternehmen (zum Beispiel „fan group of Creation W. Geller“, „Noritake Family“ oder „Anaxdent Online Study Group“) werden oft wertvolle Experten-Tipps gegeben und Probleme im Kollegenkreis diskutiert. Zudem haben sich zahlreiche eigenständige Gruppen gebildet. Eine bemerkenswerte Zahl kann die Gruppe „Natural teeth. So beautiful. Learning from nature“ aufweisen: 7205 Mitglieder (Stand 8/2015) innerhalb von 1,5 Jahren. In dieser Gruppe werden ausschließlich Bilder von natürlichen Zähnen veröffentlicht. Die Gruppe „Anteriores“ wurde basiert auf dem gleichnamigen Buchband. In dieser Gruppe geht es vorrangig um Frontzähne. Es werden herausragende Bilder von Restaurationen gezeigt oder geteilt.

In meinem Artikel über Facebook-Gruppen für Zahntechniker kommen User zu Wort und sprechen über ihre Erfahrungen und Ambitionen, mit denen sie in Facebook-Gruppen  aktiv sind.

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Modellherstellung mit dem 3D-Drucker

Artikelausschnitt aus DZW Zahntechnik 10/15

 

Mit dem 3D-Druck bietet sich Dentallaboren eine zukunftsweisende Art der Modellherstellung. Für die aktuelle Ausgabe der DZW Zahntechnik (10/15) schreibe ich über die digitale Modellherstellung am Beispiel des Varseo 3D-Druckers (BEGO, Bremen). ZTM Maxi Findeiß, Dipl. Ing. Dennis Wachtel und ZTM Roman Tschuprunow haben den Artikel mit wertvollen Informationen für den Laboralltag ergänzt.

Auszug aus dem Artikel – Vom Intraoral-Scan zum Modell:

Das Labor erhält einen Datensatz (digitale intraorale Abformung) aus der Praxis und importiert diesen in die entsprechende Software. Nach wenigen Schritten in der Software wird der Druckprozess gestartet. Das Modell gelangt in einem Bad aus flüssigem Kunstharz zur gewünschten Form.

Der 3D-Drucker Varseo basiert auf dem SLA-Verfahren (Stereolithografie) und arbeitet mit der DLP-Technologie (Digital Light Processing), einem modernen Belichtungsverfahren. Die einzelnen Schichten des Objekts werden mithilfe von UV-Licht auf die Oberfläche des flüssigen Materials projiziert. Die belichtete Schicht erhärtet und fixiert das Objekt an den oberliegenden beweglichen Stempel. Ein mechanischer Arm zieht das Modell um die entsprechende Schichthöhe nach oben. Es sammelt sich wieder flüssiges Material; die nächste Schicht wird projiziert.

bbbbKonstruktion des Modells in der Software 

IMG_8340Das gedruckte Modell (3D-Drucker Varseo)

Es können mehrere Modelle gleichzeitig gedruckt werden. Die Druckzeit ist grundsätzlich unabhängig von der Anzahl der Bauteile pro Druckprozess. Nach dem Druck erfolgen eine abschließende Lichthärtung und eine Reinigung der gedruckten Objekte im Ethanolbad. Über einen Artikulator, der in der Model-Builder-Software (3Shape) an das Modell gesetzt werden kann, können das Ober- und Unterkiefermodell zusammengeführt werden. So lässt sich die Restauration entsprechend der okklusalen Verhältnisse kontrollieren. Zudem ist es möglich, Einzelstümpfe für ein Modell zu fertigen.

Die additive Fertigung ist zukunftsorientiert, Ressourcen schonend und hochpräzise”, so die Laborleiterin ZTM Maxi Findeiß (Pößneck), die den 3D-Druck in ihrem Alltag etabliert.

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Bildquelle: BEGO (Bremen)

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